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High-end-mastering with the Tubecore mix- and mastering-compressor

Hinweise für die Datenanlieferung

Um ein möglichst optimales Ergebnis bei der Bearbeitung durch ein Mastering-Studio zu gewährleisten, empfiehlt es sich, einige Dinge beim Erstellen der Audiodaten zu beachten.

So geht’s:

  • Senden Sie uns ausschließlich unkomprimierte Dateien (wav oder aiff), keine MP3-Dateien. MP3 ist für professionelles Mischen und Mastern ungeeignet, da es wichtige Bestandteile aus dem Signal entfernt und hörbare Artefakte erzeugt, die insbesondere bei einer Klangoptimierung extrem deutlich hervorstechen können.
  • Wählen Sie bitte immer die höchstmögliche Bittiefe/Wortbreite bereits beim Aufnehmen und auch beim Ausspielen der Dateien. Da die Wortbreite entscheidend für den Dynamikumfang und den Rauschabstand in der digitalen Welt ist, hier immer die höchstmögliche Einstellung auswählen.
  • Die für die Aufnahme gewählte Samplerate während der gesamten Produktion nicht mehr verändern, eine ggfls. erforderliche Samplerate-Konvertierung führen wir dann im Rahmen des Masterings durch. Zum Thema Nutzen von hohen Samplerates siehe hier: Sampling Theory For Digital Audio – by Dan Lavry. Lavry Engineering, Inc. (Hersteller von High-End-Wandlern)
  • Lassen Sie am Anfang und am Ende der Audiodatei genügend “Fleisch”. Achten Sie darauf, dass das Attack (Einschwingen) des ersten Instruments nicht abgeschnitten wurde. Hallfahnen in jedem Fall komplett(!!) ausklingen lassen. Hören Sie sich vor dem Upload die erzeugte Datei auf jeden Fall noch einmal genau per Kopfhörer an, um sicherzustellen, dass wirklich ALLES drin und dran ist.
  • Bei Schnitten immer im Nulldurchgang schneiden. Dies gilt schon beim Schnitt der Einzelspuren im Rahmen des Abmischens. Tun Sie das nicht, wird man in fast jedem Fall einen kleinen Knackser zu hören bekommen, der später umso mehr negativ auffällt, je besser die Klangqualität durch das Mastering wird. Um hier auf der sicheren Seite zu sein, sollte man in jedem Fall auch (minimale) Fade-Ins und -Outs sowie Crossfades der einzelnen Elemente auf den Spuren nutzen, statt hart zu schneiden. Dabei muß man einfach ausprobieren, was am besten funktioniert bzw. wie lang die Fades/Crossfades sein müssen. Ist aufwendig, rentiert sich aber, denn die gesamte Produktion klingt hinterher wesentlich musikalischer. Auch zu diesem Zweck ist das Gegenhören per Kopfhörer empfehlenswert, denn oftmals fallen die Problemstellen erst dabei auf, insbesondere, wenn man nicht über hochwertige Abhörmonitore verfügt.
  • Steuern Sie beim Ausspielen der Summe oder auch einzelner Gruppen/Spuren NICHT auf die technisch maximal möglichen 0 dBFS aus, sondern sorgen Sie dafür, dass die lauteste Stelle maximal -5 dBFS, besser nur -10 bis -12 dBFS erreicht. Der Klang wird es Ihnen danken und uns die Arbeit erheblich erleichtern. Ausgespielte Spuren nicht normalisieren.
  • Laden Sie uns nur komplette Songs in voller Länge hoch. Mit Ausschnitten können wir nicht arbeiten, weil sich Einstellungen von Prozessoren immer auf den kompletten Song beziehen müssen und wir nicht wissen, was vor und nach dem Ausschnitt passiert.
  • Keine Bearbeitung der Summe (L/R). Wenden Sie Summenprozessoren bitte nur an, wenn dies aus künstlerischen Erwägungen heraus unumgänglich ist – keinesfalls, um den Masteringprozeß vorwegzunehmen oder Fehler beim Mix und/oder in der Aufnahme zu kaschieren. Sie berauben sich so der Möglichkeit, dass der Mastering-Ingenieur eine gute Arbeit abliefern kann. Ein guter Mix klingt in der Regel bereits ohne Summenbearbeitung relativ gut. Nur dann kann das Mastering dem Ganzen das berühmte Sahnehäubchen aufsetzen.

Zu viel harter Stoff?

Kein Problem. Wir können den Mixdown ebenfalls übernehmen und machen gerne ein günstiges Kombi-Angebot für Beides zusammen.

Eine Alternative zum Mixdown aller Einzelspuren ist das Stem-Mixing oder -Mastering. Hierbei erhalten wir von Ihnen bereits abgemischte Summenspuren (L/R) der einzelnen Instrumentengruppen (z.B. Drums, Bass, Gitarren, Keys, Vocals usw.). Das kann den Kostenfaktor gegenüber einem kompletten Mixdown erheblich reduzieren und dennoch eine gute Ausgangsbasis für unsere Arbeit sein.

Wenn Fragen bestehen, helfen wir gerne weiter: Telefon 02533/919474, oder Kontakt per Formular bzw. .